Diese Rettungsaktion lässt die Herzen höher schlagen: Feuerwehrleute geben Alles

Einer Babykatze wurde ein unaufmerksamer Moment zum Verhängnis. In einer insgesamt dreistündigen Rettungsaktion wurde die Freiwillige Feuerwehr zu den Helden des kleinen Tiers.

Bei einem tierischen Ausflug gerieten zwei Katzenbabys auf dem Dach eines dortigen Wohnhauses in die Regenrinne und rutschten das Regenfallrohr hinunter. Die Passanten, die sich gerade auf dem Grundstück befanden, bemerkten das Unglück und reagierten geistesgegenwärtig. Eine der beiden Katzen konnten sie noch abfangen und befreien. Die zweite rutschte allerdings komplett in das Regenfallrohr und anschließend in die im Erdboden verlaufende Abwasserleitung.

Regenrohr für die Katze abgebaut

Die Bewohner des Hauses unternahmen daraufhin selbst erste Rettungsversuche und demontierten das Regenfallrohr, stießen allerdings rasch an ihre Grenzen und verständigten daraufhin die Feuerwehr.

Einsatzkräfte  verschaffen sich Zugang

Die Freiwillige Feuerwehr Forst rückte an und die Kräfte verschafften sich zunächst einen Überblick über die im Erdboden verlaufenden Abwasserrohre. Auf dem Bürgersteig vor dem Wohnhaus begann man das Regenfallrohr das in den Erdboden verläuft freizulegen. Gleichzeitig verschafften sich die Einsatzkräfte über einen wenige Meter entfernten Kontrollschacht einen Zugang zu dieser dorthin verlaufenden Abwasserleitung.

Komplizierte Rettungsaktion

Mit viel Feingefühl und unter Einsatz von einer Rohrreinigungsspriale und dem Einführen einer Kanalkamera, versuchten die Einsatzkräfte die Babykatze in Richtung des Rohrausganges am Kontrollschacht zu locken um sie dort mit einem angebrachten Netz aufzufangen. Unterstützt wurde die Feuerwehr hierbei vom Equipment eines ortsansässigen Gas- und Wasserinstallateurs. Doch außer eines deutlich hörbaren Katzenjammers konnte der genaue Standpunkt der Babykatze nicht ausgemacht werden.

Babykatze wird „rausgespült“

Schließlich entschied man sich mit dem Feuerwehrschlauch behutsam Wasser in die Leitung zu geben, um die Babykatze in Richtung des Ausganges zu bewegen. Dieser Versuch hatte schließlich Erfolg und schon kurze Zeit später konnte die Katze über das angebrachte Netz im Kontrollschacht gerettet werden.

Babykätzchen ohne Obhut

Die sichtlich erschöpfte aber unverletzte und erst wenige Wochen alte Babykatze wurde daraufhin, ebenso wie die zweite Babykatze, in sichere Obhut genommen. Da die Babykatzen zu großer Wahrscheinlichkeit keinem Besitzer zugeordnet werden können, werden sie nun aufgepäppelt.


Quelle Text und Bild: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe

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