Digitalfunk hält auch bei Feuerwehr und Rettungsdienst im Kreis Euskirchen Einzug

Euskirchen | am 12.04.2012 - 12:25 Uhr | Aufrufe: 1489

Der abhörsichere Digitalfunk im Tetraband soll auch bei den Feuerwehren und Rettungsdienst-Organisationen im Kreis Euskirchen den analogen Funk ablösen. Die Vorbereitungen für den Probebetrieb laufen bereits auf Hochtouren.

Digitalfunk SymbolbildDigitalfunk geht am 18. Mai in erweiterten Probebetrieb

Mit dem neuen abhörsicheren Digitalfunk im Tetraband sollen die Rettungsleitstellen mit den Lösch- und Rettungseinheiten vor Ort besser kommunizieren können. Am 18. Mai 2012 soll der erweiterte Probebetrieb für den Netzabschnitt beginnen, der die Kreise Aachen, Düren, Heinsberg sowie Euskirchen enthält. Nach sechs Monaten Probe will man schließlich in den Echtbetrieb gehen.

Umstellung auf Digitalfunk kostet 2,8 Millionen Euro

Die Umstellung auf den Digitalfunk kostet den Kreis, die Kommunen sowie die Feuerwehren und die Hilfsorganisationen insgesamt 2,8 Millionen Euro. Doch man geht davon aus, dass der neue digitale Funk nach der Umstellung günstiger als der alte analoge Funk ist. Denn dieser verschlingt jährlich 100.000 Euro für Wartungen und Reparaturen.

Umstellung der Alarmierung auf Digitalfunk verursacht erneut hohe Kosten

In den Jahren der Umstellung werden die Mitarbeiter der Leitstelle und die Mitglieder von Feuerwehr und Rettungsdienst im Kreis Euskirchen sowohl mit der neuen digitalen Technik als auch mit dem Analogfunk arbeiten. Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgt weiterhin analog, da eine Alarmierung über Handy zu unsicher wäre. Mit der Umstellung der Alarmierung auf Digitalfunk entstehen erneut horrende Kosten.

Hier erfahren Sie mehr über die Umstellung auf Digitalfunk bei Feuerwehr und Rettungsdienst im Kreis Euskirchen.

Bild: retter.tv Archivbild

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