Ex-Feuerwehrmann klagt auf Schmerzensgeld nach Loveparade-Unglück

Duisburg | am 12.06.2015 - 10:29 Uhr | Aufrufe: 1242

Im September beginnt das erste Zivilverfahren nach dem Unglück bei der Loveparade im Juli 2010. Ein ehemaliger Feuerwehrmann klagt auf Schmerzensgeld in Höhe von 65.000 Euro, er leide an einer posttraumatischen Belastungsstörung aufgrund des Einsatzes.

Es ist das erste Zivilverfahren zum Unglück bei der Loveparade 2010 in Duisburg, bei dem 21 Menschen ums Leben kamen und hunderte verletzt wurden. Ein ehemaliger Feuerwehrmann aus Duisburg leidet seither an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Er war am Unglückstag vor Ort im Einsatz und leidet seither unter den Folgen der psychischen Belastung. Die Lopavent Versicherung bot 5000 Euro, die Anwältin bezeichnet dies als lächerlich, so die WAZ.

Anwältin hat auch Polizei im Visier

Doch die Anwältin geht noch weiter, sie sieht sogar die Polizei in der Schuld. Die Polizei hätte die Veranstaltung absagen müssen und habe auch am Tag selbst einsatztaktische Fehler begangen, so die WAZ.

Bild: retter.tv Symbolbild

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