Feuerwehr Bochum: Rettungsdienst soll weiter verbessert werden

Der Rettungsdienst der Bochumer Feuerwehr soll weiterhin so schnell bleiben wie bisher. Dass dies auch trotz erhöhter Einsatzzahlen möglich ist, dafür will ein Forschungsprojekt der Ruhr-Universität Bochum sorgen.

Symbolbild BlaulichtDas Ziel des Forschungsprojektes der Ruhr-Uni in Bochum ist die langfristige Sicherung und weitere Verbesserung des Rettungsdienstes der Feuerwehr. Trotz der steigenden Einsatzzahlen des Rettungsdienstes sollen die Eintreffzeiten zu Patienten und Unfallopfern weiter möglichst kurz gehalten werden.

Einsatzzahlen steigen bei der Feuerwehr Bochum

Trotz sinkender Bevölkerungszahlen sind die Einsatzzahlen gestiegen. Zuletzt auf 25.000 Einsätze pro Jahr. Dieser Anstieg der Einsätze ist eine große Belastung für die Feuerwehr Bochum. Die Uni sieht in ihrem Projekt daher vor, trotz des steigenden Rettungsbedarfs, die knappen Ressourcen wirksamer zu nutzen und so die gute Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. 

Forschungsprojekt soll strategische Planung für den Rettungsdienst entwickeln

Zwei Jahre soll das Forschungsprojekt gemeinsam mit der Feuerwehr Bochum durchgeführt werden. Das Forschungsteam des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre unter Leitung von Prof. Dr. Brigitte Werners erhählt von der Feuerwehr Bochum anonymisierte Datensätze. Mit diesen Daten wollen die Forscher dann eine taktische und strategische Planung für den Rettungsdienst entwickeln.

Vorschläge ausprobieren und gegebenenfalls übernehmen

Sollten sich die Vorschläge zur Verbesserung des Rettungsdienstes in Bochum bewähren, will die Feuerwehr diese übernehmen. Ein Punkt, welchen die Forscher prüfen, wäre beispielsweise die Einrichtung weiterer mobiler Rettungsdienststandorte über die festen Standorte hinaus einzurichten.

Erfahren Sie hier mehr zum Forschungsprojekt bei der Feuerwehr Bochum.

Bild: retter.tv Symbolbild

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