Feuerwehr befreit schwer verletzten und eingeklemmten LKW-Fahrer nach Auffahrunfall

Bei einem Auffahrunfall auf der BAB 5 zwischen zwei Sattelzügen und einem 7,5 Tonner LKW wurde der Fahrer des 7,5 Tonners schwer in seinem Führerhaus eingeklemmt. Der Fahrer des zweiten Sattelzuges erlitt leichte Verletzungen. Die BAB 5 musste komplett in Richtung Nord gesperrt werden, hierdurch kam es zu einem langen Rückstau.

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Am Donnerstagmittag wurde um 12:27 Uhr die Bruchsaler Feuerwehr während einer Wohnungsöffnung zu einem Folgeeinsatz auf der BAB 5 in Fahrtrichtung Nord gerufe, ebenso zeitgleich die Feuerwehr Kronau. Dort war es etwa drei Kilometer nach der Abfahrt Kronau zu einem Auffahrunfall zwischen drei beteiligten LKW gekommen. Ein tschechischer Sattelzug konnte auch nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand kommen und fuhr auf einen davor fahrenden Sattelzug auf. Ein 7,5 Tonner LKW fuhr voll auf den tschechischen LKW auf, hierbei wurde der Fahrer schwer in seinem Führerhaus eingeklemmt.

 

Armaturenbrett musste mit Seilwinde nach vorne gezogen werden

 

Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Bruchsal und Kronau wurde sofort mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät begonnen, den Fahrer zu befreien. Währenddessen wurde der LKW-Fahrer vom Rettungsdienst versorgt. Der Fahrer war im Beinbereich allerdings so schwer eingeklemmt, dass mit der Seilwinde des Rüstwagens die A-Säule des LKW mitsamt dem Armaturenbrett nach vorne gezogen werden musste. Als der Fahrer befreit war, wurde er aus dem Wrack gerettet und im Rettungswagen vor Ort erstversorgt und stabilisiert. Im Anschluss kam er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik zur weiteren Behandlung.

 

Stau bis zur Anschlussstelle Bruchsal

 

Die Feuerwehr stellte an der Einsatzstelle den Brandschutz sicher und streute die ausgelaufenen Betriebsmittel ab. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Ullrich Koukola machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Während der Rettungs- und Bergemaßnahmen war die BAB 5 in Richtung Nord gesperrt und der Verkehr staute sich bis zur Anschlussstelle Bruchsal.

Der Rettungsdienst war unter der Leitung des organisatorischen Leiters Alexander Höß mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit dem Rüstzug und 25 Einsatzkräften bis 13.35 Uhr im Einsatz.

Text- und Bildquelle: Tibor Czemmel - Pressesprecher der Feuerwehr Bruchsal

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