Feuerwehr fassungslos: Kamerad und Rettungswagen mit Raketen beschossen

Der Jahreswechsel konnte auch dieses Mal wieder einige Rettungseinsätze vorweisen, die hoffentlich nicht als Prognose für das kommende Jahr zu verstehen sein sollen. So wurde in Augsburg ein Feuerwehrmann durch eine Silvesterrakete verletzt – und das vermutlich willentlich.

Der Integrierten Leitstelle Augsburg wurden in der Silvesternacht zwischen 23.45 Uhr und 8.00 Uhr insgesamt 158 Rettungsdiensteinsätze gemeldet. 23 Mal musste die Feuerwehr ausrücken, davon allein 12 Mal im Stadtgebiet Augsburg. Ein Einsatz zeigt dabei leider wieder einmal, wie undurchdacht manche Menschen handeln – und dabei grausam gegen Mitmenschen vorgehen! Ein Kamerad der Feuersicherheitswache wurde in der Nacht von einer Silvesterrakete getroffen. Die Rakete verletzte den Feuerwehrmann am Hinterkopf/Auge. Vermutlich wurde die Rakete auf ihn gerichtet. Die Rettungswagenbesatzung der Berufsfeuerwehr Augsburg, die auf dem Weg waren und dem eigenen Kollegen helfen wollte, wurde während der Fahrt mit Silvesterkrachern und Raketen beschossen und behindert.

Feuerwehr meldet sich zu Wort

In einer Pressemitteilung meldet sich nun Friedhelm Bechtel, Mitglied der Augsburger Feuerwehr, enttäuscht zu Wort:
„Ich bin schockiert, wenn Mitbürger Silvesterraketen auf Mitmenschen richten. Es macht mich traurig und fassungslos, Kollegen werden behindert wenn sie helfen wollen. Ich bin maßlos enttäuscht darüber wie einzelne Bürger, mit uns umgehen. Wir werden und ich weiß hinter mir stehen geschlossen alle Feuerwehrleute, auch 2017 ohne jeglicher Unterscheidung jeder Mitbürgerin und jedem Mitbürger gerne helfen und dazu noch unser eigenes Leben auf Spiel setzen.“

Bild: retter.tv Symbolbild

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