Feuerwehr kritisiert ungenügenden Schutz vor Ebola

Ist die Hamburger Feuerwehr nicht genügend für den Transport von Ebola-Patienten geschützt? Einige Feuerwehrleute sind laut dem NDR dieser Meinung.

Daniel Dahlke, Landeschef des Berufsverbands der Feuerwehr kritisiert gegenüber dem NDR die ungenügende Schutzausrüstung für den Einsatz mit Ebola-Patienten. Wie der NDR weiter berichtet, seien die Schutzanzüge, die den Einsatzkräften zur Verfügung stehen keine Vollschutzanzüge, sie bieten lediglich einen Spritzschutz, keinen Flüssigkeitsschutz.

Feuerwehr soll mit Patienten nicht in Berührung kommen

Die ärztliche Leitung des Rettungsdienst sieht die Anzügen jedoch für ausreichend an, immerhin sollen die Rettungsassistenten auch gar nicht mit den Patienten in direkten Kontakt kommen. Laut Berufsverband hackt es jedoch auch an der Desinfektion des RTWs. Eigentlich sollten alle norddeutschen Bundesländer ihre infizierten Fahrzeuge in einer Hamburger Halle desinfizieren, doch diese kann das derzeit nicht bieten. Eine Ausweichhalle wird derzeit gesucht.

Bild: retter.tv Symbolbild  

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