Feuerwehrleute bekommen Defibrillator nicht zum Laufen – Mann stirbt

Im amerikanischen Hillsboro starb ein Mann, nachdem ein Defibrillator 14 Minuten lang nicht funktionierte. Seine Witwe klagt nun und will 4,2 Millionen Dollar.

Wie oregonlive.com berichtet, brach im Februar vergangenen Jahres ein 66-Jähriger aus Hillsboro hinter dem Steuer zusammen. Ein Ersthelfer begann mit der Herzdruckmassage und verständigte den Rettungsdienst. Die Sanitäter der Feuerwehr waren bereits fünf Minuten nach dem Zusammenbruch beim Patienten, konnten den Defibrillator aber nicht zum Laufen bringen. Mehrere Versuche, einen elektrischen Impuls abzugeben, scheiterten. Erst nach 14 Minuten bekamen die Helfer das Gerät zum Funktionieren. Der 66-jährige Patient starb neun Tage später.

Witwe will 4,2 Millionen Dollar Entschädigung

Nun klagt seine Witwe auf 4,2 Millionen Dollar Entschädigung. Der Tod ihres Mannes sei auf den nicht funktionierenden Defibrillator zurückzuführen. Wer die Verantwortung dafür trägt, muss nun geklärt werden. Menschliches Versagen und auch ein technischer Defekt sind möglich. Außerdem soll geklärt werden, warum die Sanitäter eines anderen Rettungswagens nicht mit ihrem Defibrillator einsprangen, als der der Feuerwehr nicht funktionierte.

Bild: retter.tv Symbolbild

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