Feuerwehrmann mit Migrationshintergrund? Noch immer eine Ausnahme

Deutschland | am 27.01.2014 - 12:50 Uhr | Aufrufe: 1136

Obwohl die Zahl der Mitbürger in Deutschland mit ausländischen Wurzeln stetig wächst, hat sich diese Entwicklung noch nicht auf die Freiwilligen Feuerwehren ausgewirkt. Die Feuerwehren in Hessen wollen nun mit gezielten Werbekampagnen auch Menschen mit Migrationshintergrund für die Feuerwehr begeistern.

Wie die Hessische/Niedersächsische Allgemeine berichtet, arbeiten die Freiwilligen Feuerwehren im Schwalm-Eder-Kreis hart daran, Migranten für sich zu gewinnen. Aus diesem Grund wurde bei Veranstaltungen in Moscheen bereits die Arbeit der Feuerwehr vorgestellt. Der Kreisbrandinspektor sieht bei der multikulturellen Mitgliederwerbung einige Vorteile. So könnte beispielsweise die Brandschutzaufklärung mehrsprachig erfolgen.

Gesellschaftliche Realität auch in der Feuerwehr abbilden

Die Probleme, neue Kameraden mit Migrationshintergrund zu gewinnen, sehen die Verantwortlichen dem Bericht der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen zu Folge vor allem darin, dass das System der Freiwilligen Feuerwehren in Ländern wie Russland oder der Türkei nicht etabliert sei. Dort würde die Feuerwehr von der Polizei oder dem Militär gestellt. Um zukünftig die gesellschaftliche Realität, so heißt es in dem Artikel weiter, auch in der Feuerwehr abbilden zu können, sollen gezielte Werbemaßnahmen durchgeführt werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Bild: retter.tv Symbolbild

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