Feuerwehrmann steckt 9 Stunden kopfüber in Loch fest

Österreich | am 16.05.2014 - 08:16 Uhr | Aufrufe: 7008

Glück im Unglück hatte ein Feuerwehrmann aus Österreich. Er war kopfüber in ein Loch gestürzt und steckte neun Stunden lang in seiner misslichen Lage fest, dabei zog er sich jedoch nur leichte Verletzungen zu.

Wie das Online-Portal nachrichten.at berichtete, war der Feuerwehrmann aus Münichreith in Österreich am Mittwochmorgen, kurz nachdem seine Ehefrau das Haus verlassen hatte, in den Schacht gestürzt. Offenbar wollte sich der Feuerwehrmann in den 40 x 50 cm großen und 70 cm tiefen Schacht beugen, als er das Gleichgewicht verlor und vornüber in das Loch kippte. Dabei fiel er so unglücklich, dass er mit dem Oberkörper in dem Schacht stecken blieb und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte, heißt es weiter. 

Baustellenlampe brennt sich neun Stunden lang in Rücken

Nachrichten.at schreibt weiter, dass die Hilferufe des 45-Jährigen von niemandem gehört wurden, so dass er neun Stunden lang kopfüber in dem Schacht ausharren musste. Erst dann fand ihn seine Ehefrau, die von der Arbeit zurückkehrte. Da sie ihrem Mann, so das Online-Portal weiter, nicht allein helfen konnte, holte sie Nachbarn zu Hilfe und auch die Feuerwehr und Rettungsdienst wurden verständigt. Noch vor Eintreffen seiner Kameraden konnte der Feuerwehrmann aus dem Schacht befreit werden. Die Feuerwehr trug ihn dann zum Ortsrand, wo ein Rettungshubschrauber auf ihn wartete, heißt es weiter. Verletzt habe sich der Mann, da er eine Baustellenlampe bei seinem Sturz mitriss, die sich die ganzen neun Stunden lang in seinen Rücken brannte. Außerdem hatte er sich Schürfwunden im Gesicht zugezogen. Durch die Lampe erlitt der Mann Verbrennungen dritten Grades, so nachrichten.at weiter.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Bild: retter.tv Symbolbild

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