Feuerwehrmann verübte Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft: Urteil ist gefallen

Salzhemmendorf | am 18.03.2016 - 07:33 Uhr | Aufrufe: 648

Nachdem ein Feuerwehrmann  zusammen mit einem weiteren Täter einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Salzhemmendorf verübt hatte, wurden die Täter nun verurteilt.  

justitia gesetzIm August des vergangenen Jahres wurde auf eine Asylunterkunft im niedersächsischen Salzhemmendorf ein Brandanschlag verübt. Dabei wurde laut Frankfurter Allgemeine ein Brandsatz in die Wohnung einer Familie geworfen und landete im Kinderzimmer. Nur einem Zufall, so heißt es weiter, ist es zu verdanken, dass niemand verletzt wurde, weil das Kind zum Zeitpunkt des Anschlags bei seiner Mutter im Zimmer war. 

Brandanschlag in Salzhemmendorf: Alle Täter zu hohen Haftstrafen verurteilt

Für diesen Brandanschlag standen nun ein 31-jähriger Mann, ein 25-jähriger Feuerwehrmann sowie eine 24-jährige Komplizin vor Gericht. Laut der Frankfurter Allgemeinen warf das Gericht den Tätern "nationalsozialistisch unterlegten Rassenhass" vor, aus dem heraus die drei gehandelt haben und dabei auch den Tod von Menschen in Kauf genommen haben. Der 31-jährige Haupttäter wurde deshalb zu einer Freiheitsstrafe von 8 Jahren verurteilt. Der Feuerwehrmann, der nach dem Anschlag sogar bei den Löscharbeiten half, wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt und auch die Komplizin, die die beiden Männer zum Tator gefahren hat, wurde zu einer langen Gefängnisstrafe von 4,5 Jahren verurteilt, so die Zeitung weiter.

Bild: retter.tv Symbolbild

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