Feuerwehrmann wegen Untreue vor Gericht

Ein ehemaliger Feuermann aus Augsburg wurde von der Staatsanwaltschaft angeklagt, weil ihm Untreue und Unterschlagung vorgeworfen wird. Dabei soll er die Stadt um rund 10.000 Euro betrogen haben.

Wie presse-augsburg.de berichtet, ist der 48-jährige Feuerwehrbeamte beschuldigt, zwischen 2010 und 2014 Waren für den Dienstgebrauch angeschafft zu haben, die auch von der Stadt bezahlt wurden, aber nicht im Dienst gebraucht wurden. Stattdessen soll der Angeklagte die Waren privat genutzt haben, heißt es weiter. Insgesamt habe der Mann auf diese Weise rund 10.000 euro veruntreut, berichtet das Portal.

Feuerwehrmann werden Untreue und Unterschlagung vorgeworfen

Neben dem Vorwuf der Untreue wird dem Feuerwehrmann auch Unterschlagung vorgeworfen, da er nach seinem Ausscheiden aus der Wehr, so presse-augsburg.de weiter, eine Digitalkamera nicht zurückgegeben haben soll. Dem Mann droht nun entweder eine Geldstrafe oder möglicherweise sogar eine Freiheitsstrafe, heißt es weiter. Möglicherweise könnte sich strafmildernd auswirken, dass er den verursachten Schaden teilweise bereits wieder gutgemacht habe.

Bild: retter.tv Symbolbild

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