Flüchtlinge zur Feuerwehr – Streit in Österreichs Politik

In Österreich hat der Vorstoß von Villachs Feuerwehr-Referenten Andreas Sucher (SPÖ), die Wehren für Flüchtlinge zu öffnen, für viel Gesprächsstoff gesorgt.

Wie meinbezirk.at berichtet, soll es Flüchtlingen nach dem Vorschlag von Andreas Sucher möglich sein, ab dem Spätsommer am Ausbildungsprogramm der Freiwilligen Feuerwehr teilzunehmen. In diesem Zuge soll auch jede Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Villach einen Integrationsbeauftragten bekommen. Die Idee des Feuerwehr-Referenten stößt allerdings bei der FPÖ auf heftigen Widerstand. Asylpolitik sei nicht Aufgabe der Feuerwehr, sagte FPÖ-Chef Erwin Baumann laut meinbezirk.at.

„Letztlich geht es nur um die Frage, ob ein Neuer ein guter Kamerad ist oder nicht"

Die Feuerwehr selbst sieht keine Probleme in der Neuregelung. Villachs Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Stroitz sagte gegenüber meinbezirk.at: "In den vergangenen 20 Jahren haben sich die freiwilligen Feuerwehren für die Jugend, für Frauen und für Zivildiener geöffnet. Nichts davon war ein Problem. Letztlich geht es nur um die Frage, ob ein Neuer ein guter Kamerad ist oder nicht."

 

Bild: retter.tv Symbolbild

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