Frankfurt: Feuerwehr läuft das Personal weg

Frankfurt | am 04.06.2016 - 10:32 Uhr | Aufrufe: 1459

Ein Großteil der in Frankfurt ausgebildeten Feuerwehrleute geht in ein anderes Bundesland. Der Grund: Dort bekommen sie mehr Geld als in Hessen.

Wie hessenschau.de berichtet, hat die Berufsfeuerwehr Frankfurt ein Problem: Jedes Jahr bildet die Feuerwehr 48 neue Einsatzkräfte aus – ein Großteil davon geht nach der Ausbildung jedoch in ein anderes Bundesland. Denn dort bekommen die Feuerwehrleute mehr Geld als in Hessen. So bekommen Einsatzkräfte in Bayern bis zu 300 Euro mehr im Monat. In Frankfurt ärgert man sich über die Abwanderungen, schließlich zählt die Ausbildung zu den besten in ganz Europa. Doch die gut qualifizierten Kameraden wollen nicht bleiben.

Besoldung soll erhöht werden

Dabei investiert die Stadt Frankfurt laut hessenschau.de viel in die Ausbildung: Allein der Bau eines speziellen Rettungs- und Trainingscenters habe 25 Millionen Euro gekostet. Damit die fertig ausgebildeten Feuerwehrleute aber auch in Frankfurt bleiben, müssen sie besser bezahlt werden. Das hat mittlerweile auch die Stadt eingesehen und will die Besoldung nun erhöhen: Bis 2020 sollen 320 Feuerwehrbeamte mehr Geld bekommen. Der Weggang selbst ausgebildeter Einsatzkräfte hat die Stadt bereits 3,2 Millionen Euro gekostet.

Bild: retter.tv Symbolbild

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