Frontalcrash: Feuerwehr muss Opfer freischneiden

Gneixendorf | am 21.10.2016 - 08:12 Uhr | Aufrufe: 787

Bei Gneixendorf in Österreich kam es am Donnerstag zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem PKW und einem LKW. Die Feuerwehr musste den toten PKW-Fahrer aus seinem Autowrack schneiden.

Frontalcrash: Feuerwehr muss Opfer freischneiden

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Auf der B37 stießen zwischen Gneixendorf und Stratzing ein Pkw und ein Lkw frontal zusammen. Der in Richtung Krems fahrende Pkw prallte frontal gegen das Führerhaus des bergauf fahrenden Lastkraftfahrzeugs. Die Fahrerkabine wurde daraufhin von der Karosserie gerissen, durch die Wucht des Aufpralls wurde auch der Lkw-Rahmen geknickt und das Getriebe sowie die Ölwanne aus ihren Verankerungen geschleudert.
Der Notarzt musste an der Einsatzstelle den Tod des Pkw-Fahrers feststellen, der Lkw-Fahrer wurde vom Rettungsdienst versorgt und mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Universitätsklinikum Krems gebracht.

Feuerwehr muss Toten aus Wrack schneiden

Der Pkw-Fahrer war im Wrack eingeklemmt und konnte erst durch den Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät durch die Feuerwehrkräfte befreit werden. Aufgrund der Wrackteile, die sich auf weite Teile der vierspurigen Fahrbahn verteilten, wurde ein nachfolgender Pkw zu einem Ausweichmanöver und einer Notbremsung gezwungen, woraufhin er fahrunfähig war. Zuerst wurde dieser Pkw mit dem Wechselladefahrzeug von der Straße gebracht, dann erfolgte der Abtransport des Unfall-Pkws ebenfalls mithilfe des Wechselladefahrzeugs. Mit dem zur Einsatzstelle nachgeforderten Kranfahrzeuges wurde die Bergung des in mehrere Teile zerrissenen Lastwagens begonnen. Mittels Zurrgurten verbanden die Einsatzkräfte die Fahrerkabine wieder mit dem Fahrzeugaufbau, anschließend hoben sie die Fahrzeugteile mit dem Kranfahrzeug auf einen Tieflader und verbrachten sie von der Verkehrsfläche.

Darüber hinaus wurde das in großen Mengen ausgetretene Motoröl gebunden und die Fahrbahn von den Wrackteilen befreit. Aufgrund der abschüssigen Fahrbahn ergab sich die Problematik, dass das aus dem Lkw ausgetretene Öl über ein Kanalrohr in ein Versickerungsbecken zu rinnen drohte. In Rücksprache mit der Behörde wurden Dichtkissen in den Kanalstrang eingebaut und größere Mengen Ölbindemittel zur Ölbekämpfung eingesetzt.

Während des Einsatzes war eine Totalsperre der Bundesstraße notwendig. Die Polizei kümmerte sich um eine Umleitung und großräumige Regelung des Früh- und Vormittagverkehrs in und um Krems.

Feuerwehr rückt zu weiterem Verkehrsunfall aus

Parallel dazu wurde die Feuerwehr Krems zu einer Fahrzeugbergung nach einem Verkehrsunfall auf der S5 bei Gedersdorf angefordert. Ein Pkw war von der Straße abgekommen und im angrenzenden Acker zum Stehen gekommen. Die zu diesem Einsatz alarmierten Kräfte der Feuerwachen Angern und Thallern unterstützten die Helfer des Roten Kreuz bei der Rettung der verletzten Person und sicherten die Unfallstelle ab. Der noch fahrtüchtige Pkw konnte ohne fremde Hilfe aus dem Acker gefahren werden.

Nach Abschluss der Bergungsarbeiten auf der B37 unterstützte die Feuerwehr Krems die Straßenmeisterei mit zwei Tanklöschfahrzeugen bei der Befreiung der Straße von dem Ölfilm, der sich aufgrund des Regens über alle vier Fahrstreifen verteilt hatte.

Nach mehr als fünf Stunden waren die meisten Einsatzkräfte wieder eingerückt und widmeten sich den Arbeiten zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

Weitere Bilder in der Bildergalerie.

Quelle Text und Bild: Feuerwehr Krems/www.feuerwehr-krems.at

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