Für Leben nicht ausreichend: Berliner Feuerwehrmänner verdienen zu wenig

Ihr Job rettet Leben und wird trotzdem so schlecht bezahlt, dass es oft für das eigene Leben nicht reicht: Das Gehalt der Berliner Feuerwehrmänner liegt unter dem Bundesdurchschnitt.

Wie mz-web.de berichtet, müssen 760 von 3000 Feuerwehrleuten in der Bundeshauptstadt nebenberuflich noch Geld dazuverdienen, um sich über Wasser zu halten. So wird als Beispiel ein Feuerwehrmann genannt, der an freien Tagen als Sanitäter auf Großveranstaltungen arbeitet, um sein Gehalt  von 2400 Euro brutto aufzubessern. Allein könne er damit nicht sein Haus abbezahlen und die Familie vernünftig versorgen. Da diese Zustände neben dem Personalmangel Besorgnis erregend sind, wollen sich nun Berlins Politiker dafür einsetzen, dass Feuerwehrleute in Zukunft besser bezahlt werden.

Kein neues Thema

Auch Rettungssanitäter klagen schon seit Jahren über schlechte Bezahlung (siehe retter.tv Artikel "Warum Rettungsassistenten mehr verdienen sollten als Manager"). Als Gründe für eine Lohnerhöhung werden die langen Arbeitszeiten, die fordernde Komplexität der Aufgaben und die psychischen sowie physischen Belastungen angeführt.

Bildquelle: retter.tv Symbolbild

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