Gar kein Problem: Retter behalten bei vielschichtigem Fahrzeugbrand die Kontrolle

Atemschutzeinsatz, Explosionen und Gas: Bei einem Fahrzeugbrand in Dortmund war am 14.03.2019 einiges los. Die Rettungskräfte hatten die Situation aber bald unter Kontrolle.

Am Nachmittag des 14. März 2019 wurde der Feuerwehr ein brennender Pkw auf der Autobahn 45 in Fahrtrichtung Frankfurt gemeldet. Hierbei entstand glücklicherweise nur Sachschaden. Durch die Sperrung der Autobahn staute sich der Verkehr jedoch immens. Aufgrund der Lage der Einsatzstelle im weitläufigen Autobahnkreuz Dortmund-Süd wurden zunächst die Feuerwachen 4 (Hörde) und 8 (Eichlinghofen) alarmiert.

Einsatzkräfte haben zunehmend mit Problem zu kämpfen

Die Fahrerin des Pkw konnte das Fahrzeug rechtzeitig und unverletzt vor der Ankunft der Feuerwehr verlassen. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache Eichlinghofen löschten den im Vollbrand stehenden Pkw mit einem Strahlrohr und unter schwerem Atemschutz ab. Durch den weit fortgeschrittenen Brand explodierten dabei augenscheinlich mehrere Airbag-Module. Im weiteren Verlauf kam es zudem zum Abströmen von Flüssiggas aus dem im Fahrzeug nachgerüsteten Tank. Der Gastank wurde abgeschiebert und die weitere Ausbreitung auslaufender Betriebsmittel verhindert.

Feuerwehr hat alles unter Kontrolle

Abschließend wurde das Fahrzeug mit der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert und diese gezielt abgelöscht. Zur Vermeidung von Umweltschäden durch kontaminiertes Lösch- und Regenwasser wurde zudem die untere Wasserbehörde hinzugezogen. Am Pkw entstand durch das Feuer vermutlich ein Totalschaden.

Trotz vielschichtigem Einsatz: Wenig Zeit- und Personalaufwand

Die Löscharbeiten dauerten rund eine Dreiviertelstunde. Während dieser Zeit war die Autobahn 45 in Richtung Frankfurt vor der Anschlussstelle Dortmund-Süd durch die Polizei komplett gesperrt. Bei Redaktionsschluss stand die Brandursache noch nicht fest. Eingesetzt waren die Feuerwachen 4 (Hörde) und 8 (Eichlinghofen) sowie der Rettungsdienst mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften.

Bild und Text: Feuerwehr Dortmund

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