Gas-Fass löst Großeinsatz aus – 300 Menschen evakuiert

Am Dienstag meldete ein Zeuge einen verdächtigen Mercedes in einer Tiefgarage in Hagen.

Gas-Fass löst Großeinsatz aus – 300 Menschen evakuiert

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Die Fahrertür des Wagens stand offen und auf der Rückbank befand sich ein auffälliges fassähnliches Behältnis mit zunächst unbekanntem Inhalt. Da nicht auszuschließen war, dass von dem Inhalt eine Explosionsgefahr und somit eine Gefahr für Leib und Leben ausging, wurde das gesamte Sparkassenkarree umgehend geräumt und die umliegenden Straßen gesperrt. Rund 300 Personen mussten die Büros und Geschäfte verlassen. Zeitgleich wurden die Hagener Feuerwehr und Spezialisten des Landeskriminalamtes in Düsseldorf alarmiert.

Feuerwehr gibt Entwarnung

Experten der Hagener Feuerwehr konnten allerdings vorzeitig Entwarnung geben. Bei dem verdächtigen Behältnis handelte es sich um ein Zubehörteil für ein Sauerstoffgerät. Es beinhaltete 25 Liter medizinischen Sauerstoff. Hiervon ging zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr aus. Der 72-jährige Eigentümer des Mercedes konnte ermittelt werden. Er gab an, dass seine Frau lungenkrank und auf das Gerät angewiesen sei. Zusammen mit ihr habe er einen Arzt in der Innenstadt aufgesucht. Warum sein Fahrzeug offen stand, konnte sich der Hagener nicht erklären. Während der Sperrung kam es zu Verkehrsstörungen in der Innenstadt.

Quelle Text und Bild: Polizei Hagen

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