Gefangen im Hölloch: Eingeschlossene Touristen müssen noch tagelang ausharren

Nachdem eine Gruppe Touristen am Sonntagmorgen im Hölloch in der Schweiz nach einem Wassereinbruch eingeschlossen wurde, werden diese nun von Einsatzkräften betreut. Ein Verlassen der Höhle ist jedoch bisher noch nicht möglich.

Am Sonntagabend konnten Einsatzkräfte zu den eingeschlossenen Männern im Hölloch in Muotathal gelangen und dort psychologische Hilfe leisten. Den Touristen wurde dort am Morgen nach einem Wassereinbruch der Weg nach draußen abgeschnitten. Die Einsatzkräfte konnten jedoch niemand aus der Höhle befreien, da der einzige passierbare Weg nur für ausgebildete Kräfte zugänglich ist. Den Touristen bleibt also nichts anderes übrig, als zu warten bis das Wasser abgeflossen ist. Die Einsatzkräfte betonen, dass alle Personen unverletzt sind und sich in Sicherheit befinden. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sei das Zelt, in dem die Männer untergebracht wurden, gut ausgestattet mit ausreichend Nahrung, gepolsterten Sesseln, Kartenspielen etc. Die Einsatzleitung geht aufgrund der Wassersituation in der Höhle davon aus, dass die Touristen das Hölloch die nächsten 48 Stunden nicht verlassen können. Die Situation wird jedoch laufend neu beurteilt.

Quelle Bild: Symbolbild retter.tv

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