Gewissenhafte Arbeit: Technische Rettungsübung in Kevlaer

Bei der gemeinsamen Übung der Löschzüge Wetten und Winnekendonk konnten die Retter ihr können unter Beweis stellen. Die Aufgabe: eine technische Rettung.

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35 Kameradinnen und Kameraden der Löschzüge Wetten und Winnekendonk trafen sich am 21.03.2019 zu einem gemeinsamen Übungsabend. Geübt wurde die Zusammenarbeit der beiden Löschzüge bei der technischen Rettung aus einem verunfallten PKW.Angenommen wurde, dass ein PKW und ein Traktor frontal zusammen gestoßen waren. Die beiden Insassen des PKW, welche von Kameraden des Löschzuges Winnekendonk gemimt wurden, waren eingeklemmt aber ansprechbar.

Teamarbeit: Fahrer und Beifahrer von unterschiedlichen Teams gerettet

Die Kameraden und Kameradinnen aus Winnekendonk begannen mit der Rettung des Beifahrers, die Wettener kümmerten sich um den Fahrer des PKW. Da der Fahrer des PKW schwerer verletzt war, entschied sich die Einsatzleitung für eine Sofortrettung. Dazu wurde die Tür des PKW mit Hilfe des hydraulischen Spreizers geöffnet und anschließend die Rettungsöffnung mit der Säbelsäge vergrößert. Somit konnte der Patient achsengerecht aus dem Auto gerettet werden.

Professionelles Vorgehen auf Beifahrerseite

Um die Rettung des Beifahrers kümmerten sich zu gleicher Zeit die Winnekendonker Wehrleute. Um Zugang zum Patienten zu bekommen, entfernten sie die Beifahrertür mit dem Spreizer. Da der Frontlader des Treckers auf das Dach des PKW drückte, wurde es mit einem hydraulischen Stempel abgestützt. Der Frontlader wurde zusätzlich mit Spanngurten gegen Absinken gesichert, zeitgleich wurde die Frontscheibe mit der Glas säge entfernt. Die Kofferraumklappe wurde ebenfalls entfernt. Anschließend wurden die A-, B- und C-Säulen des PKW mit der hydraulischen Schere beidseitig geschnitten, um das Dach abzunehmen. Somit konnte auch dieser Patient mit dem Spineboard (Rettungsbrett) gerettet werden.

Erfolgreiche Übung

Das Fazit der Einsatzleitung und der Beobachter fiel im Anschluss an die Übung positiv aus. Die Rettung der Patienten und Zusammenarbeit der beiden Löschzüge hat reibungslos funktioniert, alle Beteiligten waren mit dem Verlauf sehr zufrieden.

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