Großbrand in Detmolder Recyclingfirma - 200 Feuerwehrleute im Einsatz

In Detmold kam es in der Nacht aud Donnerstag zu einem Großbrand in einer Recyclingfirma. Etwa 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 50 Fahrzeugen waren zur Brandbekämpfung vor Ort.

Symbolbild FeuerwehrGegen 3:38 wurde die Feuerwehr Detmold zur Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage Firma DST in die Westerfeldstrasse gerufen. Die Firma DST ist ein Entsorgungsunternehmen und hat in Detmold ein Recyclingunternehmen für Reststoffe.Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte eine Werkhalle schon in voller Ausdehnung. Sofort wurden weitere Kräfte nachgefordert und eine umfassende Brandbekämpfung eingeleitet. Das benachtbarte Gebäude einer Motorradhandlung wurde mit einer Regelstellung geschützt.
Die gesamte Feuerwehr Detmold war bei dem Großbrand  im Einsatz. Sie wurde durch die weiteren Feuerwehren aus dem Kreisgebiet, THW, Rettungsdienst und dem Bevölkerungsschutz Kreis Lippe unterstützt. Die Bevölkerung wurde gebeten, Fenster und Türen geschlossen zuhalten.
Das Feuer in der Recyclinganlage war gegen 17.00 Uhr unter Kontrolle. Die Feuerwehr ging zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass die Nachlöscharbeiten bis in die kommenden Morgenstunden andauern.

Umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut

Es wurde eine umfangreiche Wasserversorgung mit langen Schlauchleitungen aufgebaut. Das Wasser wurde aus offenen Gewässern, dem Hydrantennetz und Zisternen entnommen. Zusätzlich wurden acht Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr zur Wasserversorgung eingesetzt. Aus den Kreisen Paderborn und Bielefeld waren Messfahrzeuge im Einsatz. Das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen) war ebenfalls vor Ort. Das THW ist mit einem Bergungszug im Einsatz. Durch den Kreis Lippe wurde ein Bürgertelefon eingerichtet.

200 Kräfte mit 50 Fahrzeugen im Einsatz

In den Spitzenzeiten waren ca. 200 Kräfte mit 50 Fahrzeugen unter Leitung von Stadtbrandinspektor Jens-Ulrich Plöger im Einsatz. Nach dem ein großer Teil der Einsatzkräfte ausgetauscht wurden, gingen die Nachlöscharbeiten, einer Meldung der Feuerwehr um 23.00 Uhr zufolge, unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Mathias Sprenger auch in der Nacht weiter. Diese gestalteten sich recht schwierig, da viele Glut- und Brandnester unter den eingestürzten Hallenteilen versteckt sind. Um auch die letzten Brandherde ablöschen zu können, wurrde mit schwerem Gerät gearbeitet. Das THW leuchtete die gesamte Einsatzstelle aus und das DRK stellt die Verpflegung für die Einsatzkräfte sicher. Die Feuerwehr war in der Nacht weiterhin mit ca. 100 Einsatzkräften vor Ort.

Quelle: Feuerwehr Detmold
Bild: retter.tv Symbolbild

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