Hagen: Feuerwehr als „Rundum-Sorglos-Paket“

Tag der offenen Tür: Bei einer Führung durch die Feuerwache im Hagener Stadtteil Hohenlimburg konnten sich Interessierte über die Arbeit der Feuerwehr informieren. Dabei kamen auch wichtige Themen zur Sprache, die den Feuerwehrleuten auf dem Herzen lagen.

Die Feuerwehrleute führten rund 50 Bürgerinnen und Bürger durch die Hagener Feuerwache im Stadtteil Hohenlimburg, wie derwesten.de berichtet. Veranstaltet wurde der Tag der offenen Tür im Rahmen der Hagener Europawochen. Was den europaweiten Notruf 112 angeht, werde daran gearbeitet, dass über diese Notrufnummer in jedem Land Europas Hilfe zur Verfügung steht. Das sei noch nicht überall so, berichtet der Oberbrandrat und Leiter der Hagener Feuerwehren.


Schaulustige schießen Fotos bevor sie helfen


Begeistert waren die Besucher von den Erfahrungen der Feuerwehrleute und den Besonderheiten der Einsatzfahrzeuge. Doch auch Probleme der Feuerwehren im Einsatz wurden angesprochen. So seien Schaulustige und Gaffer ein großes Problem. Bevor diese einem verletzten Menschen helfen, würden sie zunächst ein Foto schießen oder Filmen. Manche würden sogar überhaupt nicht helfen, so der Oberbrandrat.


Selbsthilfe geht zurück – Feuerwehr als „Rundum-Sorglos-Paket“


Doch auch die Selbsthilfe der Menschen, beispielsweise bei einem vollgelaufenen Keller, würde zurückgehen. Man wolle die Bürger daher mehr für Gefahr sensibilisieren. Gefährlich wäre zum Beispiel ein Heizöltank in dem Keller. Die Feuerwehr sollte nicht als "Rundum-Sorglos-Paket" begriffen werden, so der Leiter der Hagener Feuerwehr.

Erfahren Sie hier mehr zum Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Hagen.

Bild: retter.tv Symbolbild

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