Herz verloren: Unfall reißt Motorblock aus Auto

Rendsburg | am 22.03.2019 - 10:26 Uhr | Aufrufe: 1351

Am Freitag, 22.03.2019, ereignet sich ein schwerer Unfall nahe Rendsburg. Das Kuriose: Der Motorblock des Fahrzeugs wird dabei herausgeschleudert. Im Detail sieht man den Einsatz in der Bildergalerie!

5 Bilder
Auf der Hauptstraße bei Groß Buchwald ereignete sich am frühen Freitagmorgen, 21. Februar 2019, gegen 04:09 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in Rendsburg. Auf der Höhe Ortseingang prallte aus bislang ungeklärter Ursache ein PKW gegen einen Baum und blieb auf dem Dach am Seitenrand liegen. Bei dem Aufprall, wurde der Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen und blieb auf der Fahrbahn liegen.

Fahrer eingeklemmt: Schwere Verletzungen

Beide Insassen, männlich Anfang 20 Jahre aus Polen, zogen sich erhebliche Verletzungen zu, der Fahrer des Fahrzeuges wurde eingeklemmt und musste mittels schwerem Technischem Gerät (Schere und Spreizer) befreit werden. Die zweite Person konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde an den Rettungsdienst übergeben. Der Fahrer konnte, gegen 5:10 Uhr aus dem Fahrzeug befreit werden und an den Rettungsdienst und Notarzt übergeben werden. Die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung mit den Rettungswagen in nahegelegene Krankenhäuser gefahren.

Unfall schafft weitere Gefahrensituation

Glücklich lief auch ab, dass der Unfall schnell entdeckt werden konnte, da der herausgerissene Motorblock bei den schlechten Witterungsverhältnissen auf der Fahrbahn schwer zu erkennen war. Einsatzleitung hatte Jochen Plagmann, Wehrführer Groß Buchwald, die Technische Rettung stand unter der Leitung von Bernd Christensen, Wehrführer Bordesholm. Weiterhin neben den Feuerwehren Groß Buchwald und Bordesholm (mit rund 40 Einsatzkräften), waren zwei Rettungswagen aus Nortorf und Bordesholm, zwei Notarztfahrzeuge aus Preetz und Kiel, sowie ein Streifenwagen der Polizei und ein Unfallsachverständiger im Einsatz. Die Hauptstraße war für die Rettungs- und Ermittlungsarbeiten in diesem Bereich rund zwei Stunden voll gesperrt. Soll aber für die Bergungsmaßnahmen einseitig befahrbar sein.

Bilder und Text: Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde

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