Hilferuf der Feuerwehr: „Wir sind keine Zombies“

Osnabrück | am 19.11.2016 - 13:30 Uhr | Aufrufe: 519

Die Kameraden der Feuerwehr Osnabrück haben genug. Gerade in den letzten Tagen wurden Retter während Einsätzen gewaltsam angegangen. Nun haben sie auf in den Sozialen Medien klar Stellung bezogen.

In den vergangenen fünf Tagen wurden insgesamt 19 Polizisten während Einsätzen verletzt. Bei den Aggressoren handelte es sich um einen Reichsbürger und Falschparker. Die Gewalt gegenüber den unermüdlichen Helfern kennt keine Grenzen mehr. Für die Feuerwehr Osnabrück ist das ein Anlass, auf den reagiert werden muss.

„Wir sind keine Zombies“

Auf Facebook und Twitter veröffentlichten die Kameraden deshalb ein Foto mit dem Titel „Wir sind keine Zombies – bitte behandelt uns nicht so!“. Dazu schreiben die Kameraden: "Leider ist es in dieser Woche bundesweit zu zahlreichen, folgenschweren Angriffen auf Einsatzkräfte -insbesondere der Polizei - gekommen. Bitte zeigt Respekt vor unserer Aufgabe und auch vor den Menschen, die diese ausführen!". Der EIntrag sorgte bereits für großes Aufsehen und wurde  100 Mal geteilt. Der Pressesprecher der Feuerwehr Osnabrück, Jan Südmersen, möchte diese traurige Entwicklung im Rettungswesen mit dem Facebook-Post ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rufen. Auch die Polizei Osnabrück unterschreibt diesen Hilferuf klar: „Wir kommen, um zu helfen, und werden dann noch angegangen“, so Sprecherin Kocar gegenüber noz.de.

Bild: retter.tv Symbolbild

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