Hochentzündlich und gefährlich: Mitarbeiter handeln im Angesicht von Gefahr richtig

Die Feuerwehr Erkrath wurde am Montagnachmittag mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug der hauptamtlichen Wache sowie dem Rettungswagen aus Hilden und einem Notarzt der Feuerwehr Düsseldorf zu einem Betriebsunfall in einer Spedition alarmiert.

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Bei Verladearbeiten wurde ein Gebinde mit einem hochentzündlichen flüssigen Gefahrstoff, der reizend auf Augen, Haut und Atemwege wirkt, beschädigt. Dadurch wurden zwei Mitarbeiter der Spedition verletzt und etwa 30 Liter des Stoffes liefen aus. Geistesgegenwärtig verfrachteten weitere Mitarbeiter das beschädigte Gebinde in ein Bergefass um ein weiteres Auslaufen zu verhindern. Ebenfalls brachten die Mitarbeiter des Betriebes Chemikalienbinder auf die ausgelaufene Flüssigkeit.

Feuerwehr im Vollalarm

Um weitere Informationen über den Gefahrstoff zu bekommen wurde umgehend der diensthabende C-Dienst durch den Gruppenführer des Hilfeleistungslöschfahrzeugs zur Einsatzstelle angefordert und die Alarmstufe daraufhin auf das Einsatzstichwort BC-Unfall erhöht. Durch die Einsatzkräfte wurde das aufgebrachte Bindemittel unter besonderer Schutzausrüstung mit Spezialgerät aufgenommen und in luftdichte Behälter verpackt. Das Bergefass sowie das Bindemittel wurden durch die Werkfeuerwehr Henkel der Entsorgung zugeführt.

Mitarbeiter müssen ins Krankenhaus

Die zwei verletzten Mitarbeiter der Spedition wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert. Insgesamt waren 55 Einsatzkräfte im Einsatz.

 

 

Quelle Text und Bild: Feuerwehr Erkrath

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