Kuriose Einsätze für die Feuerwehr Köln: "Hallo, hier hängt ein Eisbär über dem Zaun"

Das jecke Treiben zur Eröffnung des Straßenkarnevals in Köln am 7. Februar 2013 sorgte wieder für zahlreiche Einsätze im Rettungsdienst. Durch die langjährige Erfahrung und die gute Vorplanung war der Rettungsdienst auf den Ansturm gut vorbereitet.

Symbolbild BlaulichtUnter den Notrufen war auch so manche kuriose Meldung dabei. So meldete ein Autofahrer von der Autobahn 59 einen spazierenden Eisbär am Fahrbahnrand. Während diese Meldung lediglich an die Autobahnpolizei weitergeleitet wurde, entsandte die Leitstelle für einen anderen "Eisbären" einen Rettungswagen.

"Eisbär" torkelt aus der Bahn und hängt über Zaun

Ein Fahrgast hatte aus einer Stadtbahn berichtet, dass der "Eisbär" an der Haltestelle Thielenbruch aus der Bahn getorkelt sei und nun über einem Zaun hänge und sich nicht mehr bewegen würden. Die Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um den stark alkoholisierten Jecken und brachte ihn anschließend ins Krankenhaus.

870 Rettungsdienst-Einsätze: Notfälle im Minutentakt

Die Gesamtzahl der Rettungsdiensteinsätze nahm um sechs Prozent zum Vorjahr zu, große Mengen verschoben sich in die Nacht bis in den frühen Morgen. So waren in der Zeit von gestern Morgen sieben Uhr bis heute sieben Uhr 870 Rettungsdiensteinsätze zu verzeichnen. 2012 waren es 818 gewesen. In der Zeit zwischen 15 und 18 Uhr wurden die Notfälle im Minutentakt gemeldet. Die Mehrzahl der Einsätze war bedingt durch übermäßigen Alkoholkonsum.

Hohes Einsatzaufkommen

Das hohe Einsatzaufkommen kann nur durch eine erhöhte Vorhaltung an Rettungsmitteln bewältigt werden. Neben den regulären 37 Rettungswagen und acht Notarzteinsatzfahrzeugen waren 24 weitere Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge durch die Feuerwehr und die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst fest besetzt.

Leitstelle wurde personell verstärkt

Um die vielen Einsätze koordinieren zu können, war auch die Leitstelle personell verstärkt. Zusätzliche personelle Unterstützung kam auch vom Fernmeldedienst der Freiwilligen Feuerwehr. Des Weiteren besetzte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft zwei Rettungsboote am Rhein in Höhe der Frankenwerft. Sie patrouillierten auf dem Rhein, brauchten dieses Jahr aber nicht einzugreifen.

Quelle: Feuerwehr Köln

Bild: retter.tv Archivbild

Bilder und Videos zu diesem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren
Symbolbild Rettungsdienst
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass § 52 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) die Ausstattung eines für den ... mehr
am 30.01.2012 11:04
von retter.tvretter.tv Profilbild     
Großbrände,eine Massenschlägerei oder Gasalarme waren im abgelaufenen Jahr unter anderem Anlässe, welche die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UG-SanEL) in ... mehr
am 29.12.2009 13:17
von Michi FliegeFrau     
Um diese Funktion zu nutzen,
müssen Sie ein registriertes Mitglied von retter.tv sein.

Sie wollen aktiv an retter.tv teilnehmen, dann melden
Sie sich jetzt kostenlos an.

weiter zur Anmeldung