Mann bedroht Feuerwehr-Rettungsdienst mit Pistole

Lüdenscheid | am 13.02.2017 - 08:28 Uhr | Aufrufe: 585

Am gestrigen Sonntagabend wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr in Lüdenscheid zu einem medizinischen Notfall alarmiert. Doch vor Ort erwartete die Retter eine böse Überraschung. 

Am gestrigen Abend, 11.02.2017, gegen 23:00 Uhr, kam es zu einer Bedrohungslage im Bereich Steinbrink. Hier hatte eine 33-jährige Frau einen medizinischen Notfall gemeldet. Als die Rettungskräfte der Feuerwehr eintrafen, verscheuchte der 41-jährige Ehemann diese mit einer vorgehaltenen Schusswaffe.

Polizei überwältigt Ehemann

Die hinzugerufenen Spezialeinsatzkräfte der Polizei konnten den Aggressor beim Verlassen der Wohnung gegen 01:45 Uhr überwältigen. Der Wohnungsinhaber blieb unverletzt. Bei der sichergestellten Schusswaffe handelt es sich um eine Softairpistole. Die Frau und die in der Wohnung schlafenden 4 und 2 jährigen Kinder blieben unverletzt und werden von der Polizei betreut. Der medizinische Notfall, wegen dem der Notruf eigentlich getätigt wurde, stellte sich als harmlos heraus. Die Ermittlungen zur Motivlage des Mannes dauern an.

Quelle: Polizei Märkischer Kreis

Bild: retter.tv Symbolbild

 

Hinterlegte Stichworte (Tags)
Bilder und Videos zu diesem Beitrag
Das könnte Sie auch interessieren
DFVlogo
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) sieht die Existenz der Freiwilligen Feuerwehren durch die Arbeitszeitrichtlinie der Europäischen Union bedroht. „Wir sehen die große Gefahr, dass ... mehr
am 24.02.2012 08:31
von Deutscher FeuerwehrverbandDFVlogo     
Vater wollte Tochter zum Flugzeug begleiten und wurde wegen einer Waffe in der Jackentasche festgehalten und von der Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf abgeführt. mehr
am 28.03.2010 18:49
von Sarah-Yasmin FließProfilbild Sarah     
Um diese Funktion zu nutzen,
müssen Sie ein registriertes Mitglied von retter.tv sein.

Sie wollen aktiv an retter.tv teilnehmen, dann melden
Sie sich jetzt kostenlos an.

weiter zur Anmeldung