Mehr zu tun als gedacht: „Zersetzungsprozesse“ sorgen für doppelten Feuerwehreinsatz

Die Ratinger Feuerwehr wurde am heutigen Morgen zu einer Rauchentwicklung in ein Gewerbegebiet alarmiert. Auf dem Hof eines Unternehmens ist biologisches Erstschreddergut aus Grün- und Holzabfällen, vermutlich durch die Zersetzungsprozesse, so aufgeheizt worden, dass er sich an einzelnen Stellen entzündet hatte.

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Bei Eintreffen der ersten Kräfte war eine offene Flammenbildung auf dem außen gelagerten Rotteberg erkennbar, die über eine Drehleiter abgelöscht wurde. Weiterhin wurde mittels Radlader des Betriebes das betroffene Material umgesetzt und ausgebreitet, damit Löschmaßnahmen auch direkt durchgeführt werden konnten. Nach ca. 1 Stunde waren die Maßnahmen abgeschlossen und der Betrieb wurde an den Betriebsleiter übergeben.

Kameraden mussten nochmal umkehren

Kurz nach der Rückkehr auf der Hauptfeuerwache, noch während der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft, erreichte die Feuerwehrleute ein erneuter Alarm zum gleichen Betrieb. Wieder waren Rauch und Flammen aus der Rotte sichtbar. Umgehend wurden die Einsatzmaßnahmen erneut aufgenommen.

Löscheinsatz ist nicht ausreichend

Mit einem Radlader wurde eine Schneise aus dem Material herausgefahren und weitere Messungen durchgeführt. Dabei wurden sowohl erhöhte Temperaturen im Rottegut, als auch vereinzelte Glutnester festgestellt. Es muss also die gesamte Rotte umgesetzt und durchfeuchtet werden. Die Maßnahmen dauern an und werden in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Betrieb durchgeführt.

Quelle Text und Bild: Feuerwehr Ratingen

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