Mit Kinderbetreuung gegen den Mitgliedermangel

Geislingen | am 22.04.2016 - 09:44 Uhr | Aufrufe: 296

Wie in vielen anderen Städten auch fehlen in Geislingen die ehrenamtlichen Mitglieder bei der Feuerwehr. Nun sucht man nach Lösungen für das Problem.

Ein altbekanntes Problem: Vielen Feuerwehren gehen die Mitglieder aus. Auch in Geislingen kennt der örtliche Kommandant das Problem. Wenn tagsüber die Sirene heult, muss er laut Geislinger Zeitung stets bangen, ob genügend ehrenamtliche Retter zum Einsatz kommen. Da viele junge Mitglieder außerhalb der Stadt arbeiten, können sie oft nicht an Einsätzen teilnehmen. Derzeit sind dort zwar 71 aktive Mitglieder und 37 Jugendliche Retter im Dienst, anscheinend reicht das aber nicht. Bereits jetzt zählt die Feuerwehr 6 Gast-Helfer, die in Geislingen arbeiten und im Falle eines Einsatzes aushelfen könnten.

Geflüchtete für den Feuerwehrdienst

Am Samstag steht der Tag der offenen Tür bei der Wehr an. Dann heißt es nicht nur sich gut zu präsentieren, sondern auch potenzielle Feuerwehrleute zu rekrutieren. Ein Augenmerk soll dabei auf weiblichen Nachfolgern liegen. Dazu kam der Vorschlag auch in Geislingen eine Art Kinderbetreuung einzurichten. Dort könnte man die Kinder für die Zeit des Einsatzes in Obhut geben. Ein weiterer Anhaltspunkt wäre, mehr Flüchtlinge für den Feuerwehrdienst zu begeistern. Laut Geislinger Feuerwehr vermutet, dass die Institution in anderen Ländern nicht einen derart hohen Stellenwert hat wie in Deutschland. Oft sei der Brandschutz militärisch organisiert. Dies müsse man den Geflüchteten erst vermitteln.

Bild: retter.tv Symbolbild

 

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