Nach Grenfell Tower-Brand: Scotland Yard ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

Im Falle des Londoner Hochhausbrands mit mindestens 80 Toten gibt es neue Entwicklungen. Scotland Yard ermittelt wegen gemeinschaftlicher fahrlässiger Tötung und hat den örtlichen Bezirksrat von Kensington und Chelsea sowie die Wohnungsgesellschaft, die das Hochhaus verwaltete, im Visier.

Laut merkur.de hieß es in einem Schreiben an die ehemaligen Bewohner des Grenfell Tower, dass sich beide Organisationen nach Vermutungen der Polizei der gemeinschaftlichen fahrlässigen Tötung schuldig gemacht hätten. Nach dem Brand waren sowohl der Bezirksratschef als auch der Chef der Wohnungsgesellschaft zurückgetreten. Das neue Ratsoberhaupt unterstütze die Untersuchungen und versprach, mit der Polizei zu kooperieren. Auch die Vertreter der Betroffenen begrüßen die Ermittlungen. Jedoch fordert die „Justice 4 Grenfell“ außerdem, dass sich einzelne Personen vor Gericht behaupten müssten, da nach eigener Aussage Richtlinien nicht von Körperschaften, sondern von Menschen gemacht und umgesetzt werden.

Bildquelle: retter.tv Symbolbild

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