Nach Unfall mit Löschfahrzeug: Feuerwehrmann für Tod des Beifahrers nicht verantwortlich

Am 07. August letzten Jahres ist es in Coburg zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Feuerwehr-Einsatzfahrzeug gekommen, der zum Tod des Beifahrers führte (wir berichteten). Nun gibt es Neuigkeiten zu dem Ermittlungsverfahren.

justitia gesetzDas zwischenzeitlich vorliegende Sachverständigengutachten hat ergeben, dass der Lkw bei befülltem Löschtank über eine sehr hohe Schwerpunktlage verfügt. Auch bei einer geringen Einfahrgeschwindigkeit in einen Kurvenbereich kann dies zu einem Kippvorgang führen. Der Sachverständige hat weiter ausgeführt, dass diese Problematik angesichts der gefahrenen Geschwindigkeit im Kurvenbereich von ca. 30 km/h für den Fahrer nicht vorhersehbar war. Dementsprechend wurde das Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer gemäß § 170 Absatz 2 StPO eingestellt, da ein strafrechtlich relevantes fahrlässiges Verhalten bei dieser Sachlage nicht gegeben ist.

Textquelle: Staatsanwaltschaft Coburg
Bildquelle: retter.tv Symbolbild

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