Nach im Einsatz gestorbenem Kameraden: Besserer Schutz für Feuerwehrleute?

Thüringen | am 30.01.2018 - 09:40 Uhr | Aufrufe: 2335

Thüringens Innenminister Georg Maier will Feuerwehrleute besser präventiv schützen. Angestoßen wurde die Diskussion von dem Tod eines Kameraden, der im Einsatz während dem Sturmtief „Frederike“ gestorben war.

Er hatte eine Frau aus einem verunglückten Auto befreien wolle, wurde dann aber selbst zum Opfer. Ein 28-Jähriger Feuerwehrmann wurde bei der Rettungsaktion während Sturmtief „Frederike“ von einem umstürzendem Baum getroffen und starb. Thüringens Innenminister will deshalb einen besseren Schutz für Feuerwehrleute.

Umfassenderer Schutz für Feuerwehrleute

Wie der mdr Thüringen berichtete, sei eine der Überlegungen für einen umfassenderen Schutz, gefährdete Straßen für den Verkehr bei schlechten Wetterverhältnissen komplett zu sperren. Damit müssten auch Feuerwehrleute nicht mehr in solche Risikogebiete fahren um Rettungseinsätze durchzuführen.

Überlegungen seien „gut und richtig“

Der Thüringer Feuerwehrverband findet die Erwägungen des Innenministers laut mdr Thüringen „gut und richtig.“ Es sei positiv „sich bald an einen Tisch zu setzen, damit Feuerwehrleute präventiv geschützt werden könnten.“

 

Bild: retter.tv Symbolbild

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