Neun Kameraden tot: Neubrandenburg will Studie zu Krebserkrankungen bei der Feuerwehr starten

Neubrandenburg | am 26.09.2019 - 14:54 Uhr | Aufrufe: 1908

Ob bestimmte Krebsarten bald in Deutschland als Feuerwehr-Berufskrankheit anerkannt werden, zeigt vielleicht bald eine neue Studie aus Neubrandenburg.

Laut Berichten von ntv habe der CDU-Landesvorsitzende Vincent Kokert bei einem Besuch in Neubrandenburg versprochen, es werde eine landesweite Studie zum Krebsrisiko bei der Berufsfeuerwehr geben. Die Untersuchung werde von der Schweriner Landesregierung finanziert und von Brandschutzexperten der Universität Greifswald übernommen, so ntv. Bisher gibt es eine solche Studie in Deutschland noch gar nicht.

Deutliche Häufung von Krankheitsfällen

Ein Ausschlaggeber für die Sorge um die Gesundheit der Kameraden ist die Häufung von Krebsfällen bei der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg. Der ndr berichtete in einem Beitrag von neun Kameraden, die in den letzten 15 Jahren in Neubrandenburg an Krebs verstorben sind. Die Zahl der Erkrankungen ist deutlich höher.

Höheres Krebsrisiko bei der Feuerwehr?

Von der Neubrandenburger Studie könnte abhängen, ob bestimmte Krebsformen in Deutschland als Berufskrankheit bei Feuerwehrleuten anerkannt werden.

Bild: retter.tv Symbolbild

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