Niedersächsisches Brandschutzgesetz sichert Feuerwehrleute besser ab

Niedersachsen | am 31.05.2017 - 10:18 Uhr | Aufrufe: 1138

In Niedersachsen wird das Brandschutzgesetz geändert und soll künftig Feuerwehrleute bei Gesundheitsschäden im Dienst besser absichern.

Wie regionalbraunschweig.de berichtet, sieht das überarbeitete niedersächsische Brandschutzgesetz eine bessere Absicherung von Feuerwehrleuten vor, die im Dienst gesundheitliche Schäden erlitten haben, die nicht als Arbeitsunfälle im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung anerkannt werden dürfen. Niedersachsen ist damit eines der ersten Bundesländer, das seine Einsatzkräfte gesetzlich absichert. Außerdem werden in dem neuen Gesetz bestehende Regelungslücken geschlossen, die die Einsatzleitungsbefugnissen des Landes bei außerge­wöhnlichen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen betreffen.

Altersgrenze wird angehoben

Zu den Neuerungen gehört auch, dass die unautorisierte Weitergabe von Bild- und Tonausnahmen künftig als Ordnungswidrigkeit behandelt wird. Auch eine Anhebung der Altersgrenze ist im überarbeiteten Brandschutzgesetz vorgesehen. Demnach können Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren bald bis 67 im aktiven Dienst bleiben und müssen nicht wie bisher mit 63 Jahren ausscheiden.

Bild: retter.tv Symbolbild

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