Preisabsprachen: "Feuerwehr-Kartell" zahlt Entschädigung an Gemeinden

Das sogenannte Feuerwehr-Kartell hat 5190 Euro Entschädigung an die Samtgemeinde Artland gezahlt. Auch in Duisburg wurde eine Entschädigung gezahlt, jedoch nicht in Stuttgart (retter.tv hat berichtet).

Symbolbild FeuerwehrDie gezahlte Entschädigung stammt aus einem Regulierungsfonds, mit dem Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen Städte und Gemeinden entschädigt. Im Jahr 2011 hatte das Bundeskartellamt nämlich aufgedeckt, dass die Firmen Iveco Magrius, Schlingmann, Rosenbauer und Ziegler jahrelang verbotene Preisabsprachen beim Verkauf von Aufbauten für Einsatzwagen getroffen hatten.

Das Bundeskartellamt verhängte eine Geldbuße

Aus diesem Grund verhängte das Bundeskartellamt eine Geldbuße in Höhe von 20,5 Millionen Euro, da der Verkauf von überteuerten Fahrzeugen für die Jahre 2000 bis 2004 nachgewiesen werden konnte. Außergerichtlich wurde sich geeinigte, dass die Firmen weitere 6,74 Millionen Euro als Entschädigung an die Kommunen zahlen.

In der Samtgemeinde Artland waren drei Fahrzeuge von den wettbewerbswidrigen Preisabsprachen betroffen und so flossen nun 5190 Euro Entschädigung in die Verwaltungskasse.

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Bild: retter.tv Symbolbild

 

Zum Thema:
Feuerwehrkartell: Stuttgart bleibt auf dem Schaden durch überteuerte Feuerwehrfahrzeuge sitzen

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