Radstadt: Freiwillige Feuerwehrleute fühlen sich nicht genug gewürdigt

Radstadt | am 03.07.2013 - 09:44 Uhr | Aufrufe: 1433

Im österreichischen Radstadt sind der Feuerwehr-Kommandant und einige ehrenamtliche Feuerwehrleute aus Protest zurückgetreten. Ihr Vorwurf: SPÖ und FPÖ würdigen ihre Leistungen nicht.

In der Gemeindevertretung hatten SPÖ und FPÖ zuvor eine Aufwandsentschädigung für die Ehrenamtlichen abgelehnt. Die Feuerwehrführung hatte insgesamt 2.000 pro Jahr für die Freiwilligen gefordert. ÖVP-Bürgermeister und Gemeindevorstehung hatten die Summe jedoch genehmigt.

Der Feuerwehrkommandant ist zurückgetreten

Die Feuerwehrleute haben den Eindruck, die Parteien würdigten ihre Arbeit bei Übungen, Einsätzen und Organisation der Einsatzkräfte nicht. Aus diesem Grund ist der Feuerwehr-Kommandant zurückgetreten. Diesen Schritt bedauert Bürgermeister Josef Tagwercher, zeigt aber auch Verständnis für die Forderungen der Feuerwehrleute. Er erklärt aber, die Sicherheit der Bevölkerung sei trotz der Rücktritte gesichert. Zur Zeit wird nach einem neuen Kommandanten gesucht.

Ehrenamtliche wünschen sich mehr Unterstützung von der Politik

Auch Ehrenamtliche von Rotem Kreuz und Bergrettung wünschen sich mehr Unterstützung durch die Politik. Bundesregierung und Nationalrat waren bisher aber nicht bereit, den Forderungen nach beispielsweise Steuererleichterungen nachzukommen.

 

Weitere Informationen zum Feuerwehrstreit in Radstadt finden Sie hier.

Bild: retter.tv Symbolbild

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