Rechtsstreit eines Trierer Berufsfeuerwehrmanns um Überstunden heute vor Gericht

Seit 10 Uhr am heutigen Dienstag verhandelt das Verwaltungsgericht Trier die Klage eines Trierer Berufsfeuerwehrmanns gegen die Stadt. 

Der Kläger gibt an, in den Jahren 2002 bis 2006 vier Stunden mehr pro Woche als rechtlich zulässig gearbeitet zu haben. Er sei mit Bereitschaftsdienst auf 52 Arbeitsstunden wöchentlich gekommen. Die Stadtverwaltung hält jedoch noch immer an der Aussage fest, dass die Mitarbeiter der Feuerwehr keine Mehrarbeitsstunden geleistet hätten, die auszugleichen wären. Eventuelle Ansprüche seien zudem verjährt.

In dem Fall, dass das Gericht die Klage von Kläger Jürgen Ihl abweist, will die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft eingreifen und die Feuerwehrbeamten dazu aufrufen, ihre Funkmeldeempfänger abzugeben. Sollte sich der Kläger jedoch vor Gericht durchsetzen, besteht auch für 18 weitere betroffene Wehrleute die Hoffnung auf eine nachträgliche Bezahlung oder einen Freizeitausgleich.

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