Schäden an falschgeparkten Autos – Im Notfall zahlt die Stadt

Immer wieder behindern Falschparker die Feuerwehr. Im Ernstfall müssen sich die Einsatzkräfte den Weg mit Gewalt frei machen. Für mögliche Schäden muss dann die Stadt aufkommen.

Falschparker sind ein gefährliches Ärgernis, das Feuerwehren auf Einsatzfahrten häufig aufhält. Damit es bei Einsätzen an schwer befahrbaren Stellen zu keinen Verzögerungen kommt, fahren die Feuerwehren Einsatzorte mittlerweile häufig von zwei verschiedenen Seiten an. Wenn es nicht so eilt, versuchen die Kameraden die riesigen Einsatzfahrzeuge vorsichtig und zentimetergenau an den falsch geparkten Autos vorbeizuschieben, wenn jedoch Gefahr in Verzug ist, wird sich notfalls auch mit Gewalt der Weg freigeräumt.

Keine Selbstjustiz durch Beschädigung der Fahrzeuge

Häufig entstehen dabei kleinere Schäden wie Kratzer, Dellen oder abgefahrene Seitenspiegel. Laut wz.de muss die Stadt häufig solche Schäden zahlen, auch wenn der Fahrzeugbesitzer falsch geparkt hatte. Die Falschparker werden mit einem Knöllchen bestraft – und nicht direkt vor Ort mit Selbstjustiz, indem das Auto beschädigt wird. Nur, wenn ein Falschparker sich grob fahrlässig verhalten hat, kann die Stadt Widerspruch gegen die Erstattung einlegen.

Immer wieder testen Feuerwehren die Rettungswege, um auch die Bevölkerung auf das Problem aufmerksam zu machen:

Quelle: SWR

Bild: retter.tv Symbolbild

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