Sperrmüllbrand verursacht giftige Gase, 132 Feuerwehrleute müssen anrücken

Bad Driburg | am 22.01.2017 - 12:59 Uhr | Aufrufe: 535

Im Keller eines Mehrfamilienhauses war Sperrmüll in Brand geraten. Das Feuer war schnell gelöscht, aber es gab noch eine viel größere Gefahr: In den beiden Obergeschossen bedrohten jedoch giftige Gase die Bewohner.

Die Kreisleitstelle Höxter in Brakel löste Großalarm und einen "Massenanfall an Verletzten" aus. 132 Feuerwehrleute mit 19 Fahrzeugen und 19 Mitarbeiter des Rettungsdienstes, davon einige aus Paderborn, kamen zum Einsatz. Sofort eilten Feuerwehrtrupps, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, in die Wohnungen. Das Treppenhaus sei völlig verqualmt gewesen. Drei Bewohner konnten schnell über Steckleitern aus dem Mehrfamilienhaus gerettet werden. Eine weitere Herausforderung für die Feuerwehr waren zwei Personen, die nicht mehr gehfähig waren. Mehrere Feuerwehrleute mussten die beiden Gehbehinderten aus dem Gebäude schleppen. Neben den fünf Bewohnern mussten zwei weitere Personen, die sich selbst retten konnten, mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Bildquelle: retter.tv Symbolbild

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