Streit um neues Kommandofahrzeug: Politiker kritisieren zu hohe Kosten

Möhnesee | am 30.11.2016 - 10:08 Uhr | Aufrufe: 1859

In der Gemeinde Möhnesee soll ein neues Kommandofahrzeug für die Feuerwehr angeschafft werden. Doch die dafür veranschlagte Summe von 40.000 Euro sorgt für Kritik.

Wie der Soester Anzeiger berichtet, sieht der Haushaltsentwurf der Stadt Möhnesee die Anschaffung eines neuen, komplett ausgestatteten Kommandofahrzeugs für 40.000 Euro vor. Doch die Summe für das neue Einsatzfahrzeug halten einige Politiker für zu hoch. Allen voran ein Mitglied der CDU. Er ist der Meinung, ein gleichwertiges Fahrzeug sei auch schon für 25.000 Euro zu bekommen. Andere schlagen vor, ein gebrauchtes Fahrzeug für 15.000 Euro anzuschaffen. Wieder andere bezweifeln gar die Notwendigkeit einer Neuanschaffung. Außerdem merken Kritiker an, dass die Ausstattung des Fahrzeugs reduziert werden könnte, um die Kosten zu senken.

Bürgermeister: Die Feuerwehr muss der Gemeinde etwas wert sein

Bei den Grünen weist man laut Soester Anzeiger darauf hin, dass es bei der Neuanschaffung nicht nur um den Kaufpreis gehen sollte. Qualität, Zuverlässigkeit und Wiederverkaufswert seien ebenfalls wichtige Faktoren, die in die Entscheidung mit einbezogen werden sollten – vor allem, da das neue Fahrzeug 20 Jahre durchhalten muss. Auch Bürgermeister Hans Dicke spricht sich für ein hochwertiges Einsatzfahrzeug aus. Die Feuerwehr müsse der Gemeinde etwas wert sein. Beim alten Fahrzeug sei am falschen Ende gespart worden. Mit Hilfe eines etwa 50-prozentigen Kommunalrabatts könnte ein hochwertiges Fahrzeug zum halben Preis erworben werden.

Bild: retter.tv Symbolbild

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