USA: Feuerwehrmann erhält 2,3 Millionen Dollar für ungerechtfertigte Kündigung

Nachdem ein amerikanischer Feuerwehrmann gefeuert wurde, weil er alleine in ein brennendes Haus gerannt war, wurden ihm nun von einem Gericht 2,3 Millionen Dollar Entschädigung zugesprochen.

Wie firerescue1.com berichtet, wurde der Feuerwehrmann aus Kalifornien im Jahr 2011 gefeuert, weil er alleine in ein brennendes Gebäude rannte, um einen Bewohner zu retten. Da es jedoch laut Protokoll nicht erlaubt ist, ohne Unterstützung in ein brennendes Haus zu gehen, verlor er seinen Job bei der Feuerwehr. Er dachte, sein Captain würde mit ihm in das Gebäude gehen, dieser folgte ihm aber nicht. Im Gebäude merkte der Feuerwehrmann dann, dass er alleine war, versuchte dennoch den Bewohner zu retten. Schließlich musste er sich aufgrund eines Flashovers zurückziehen. Er erlitt schwere Verbrennungen, der Bewohner starb.

Jury spricht Feuerwehrmann 2,3 Millionen Dollar zu

Schließlich klagte der gefeuerte Feuerwehrmann gegen die Stadt. Seine Kündigung sei unrecht gewesen. Nun gab ihm eine Jury recht und sprach ihm eine Entschädigung von 2,3 Millionen Dollar zu. 400.000 Dollar bekam er allein wegen des emotionalen Stresses, den die Kündigung mit sich brachte.

Bild: retter.tv Symbolbild

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