VIDEO: Geisterfahrerauto rast in Familien-VAN und brennt aus

Ein Horrorunfall nach einer Geisterfahrt ereignete sich bei Walldorf. Das Fahrzeug des Geisterfahrers ging nach dem Frontalcrash mit einem entgegenkommenden Fahrzeug sofort in Flammen auf. Insgesamt 7 Personen werden schwer verletzt.



Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei, befuhr der 51-Jährige Fahrer eines Opel Astra den Kreuzungsbereich B291/L598/L723 in Walldorf. Aus bislang noch ungeklärter Ursache fuhr er in die falsche Richtungsfahrbahn auf die L723 in Fahrtrichtung Wiesloch auf. Die L723 ist mit jeweils zwei Fahrspuren in eine Richtung, räumlich mit einer Mittelleitplanke voneinander getrennt.

Etwa 500 Meter weit fuhr er dann in falscher Fahrtrichtung auf der Landstraße entlang. In Höhe des dortigen Industriegebietes SAP Deutschland, kollidierte er dann frontal mit einem entgegenkommenden, silbernen Ford Galaxy. Der Aufprall war so heftig, dass das Vorderrad des Ford herausgerissen wurde.

Das Fahrzeug des Geisterfahrers wurde in die Leitplanke geschleudert und ging sofort in Flammen auf. In dem Ford Galaxy befanden sich zum Unfallzeitpunkt nach ersten Angaben wohl 6 Personen. Der Geisterfahrer im Opel Astra war vermutlich alleine unterwegs. Alle 7 beteiligten Insassen wurden nach ersten Angaben vor Ort, zum Teil schwer verletzt.

Im Zuge der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass der Unfallverursacher zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. Im Zeitraum der Unfallaufnahme blieb die Fahrbahn bis 00.15 Uhr gesperrt. Der Unfallfahrer sieht nun einem Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und der fahrlässigen Körperverletzung entgegen.

Die Freiwillige Feuerwehr Walldorf war mit dem Rüstzug im Einsatz. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr stand der Opel Astra bereits in Vollbrand. Glücklicherweise konnte sich der Fahrer vor der Flammenhölle in seinem eigenen PKW noch rechtzeitig retten, so der Einsatzleiter der Feuerwehr Walldorf. Die Feuerwehr ging sofort unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor, leuchtete die Unfallstelle aus und unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung mehrerer Schwerverletzten.

Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot von 5 Rettungswagen, zwei Notärzten und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst im Einsatz. Die Schwerverletzten wurden nach der Erstversorgung vor Ort, in umliegende Kliniken transportiert.

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