Verfahren eingestellt: Jugendliche Brandstifter können sich nicht erinnern

Molbergen | am 26.03.2015 - 11:30 Uhr | Aufrufe: 747

Im Sommer 2014 hatten zwei Jugendliche ein Kassenhäuschen in Molbergen angezündet und waren dabei in die Luft geflogen. Nun wurde das Verfahren gegen die Täter, die noch heute unter den Folgen der Explosion leiden, eingestellt.

Symbolbild FeuerwehrGestern standen zwei 18 und 19 Jahre alte Jungen wegen Brandstiftung vor Gericht. Sie hatten laut nwzonline.de im Juli 2014 ein Kassenhäuschen in Molbergen angezündet und mit diesem zusammen in die Luft geflogen. Die Heranwachsenden hatten schwerste Verletzungen erlitten, einer von ihnen lag monatelang im künstlichen Koma,  noch heute tragen sie Verbände. Auch unter den psychische Folgen leiden sie bis heute.

Jugendschöffengericht stellt Verfahren ein

Trotz der schweren Verletzungen der beiden Jungen mussten sie sich gestern vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte auf eine Anklage wegen Brandstiftung bestanden. Doch das Cloppenburger Jugendschöffengericht stellte das Verfahren nun ein. Die Angeklagten konnte glaubhaft versichern, dass sie sich an die Tat nicht mehr erinnern können.

 

Bild: retter.tv Symbolbild

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