Vermisster 73-jähriger Surfer tot aufgefunden

Ostholstein | am 05.07.2017 - 13:05 Uhr | Aufrufe: 364

Am Sonntag kam es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten, als ein 73-Jähriger Surfer auf dem Großen Pönitzer See vermisst wurde.

Wie ln-online.de berichtet, waren der 73-jährige Ostholsteiner und sein Begleiter gemeinsam mit ihren Surfbrettern aufs Wasser gegangen. Später verließ der Bekannte das Wasser. Als er seinen Freund vermisste, suchte er gemeinsam mit einem weiteren Mann zuerst an Land und dann per Surfbrett auf dem Wasser nach dem 73-Jährigen. Dieser wurde schließlich zehn Meter vom Ufer entfernt entdeckt, als er leblos im Wasser trieb. Die alarmierten Feuerwehren aus Pönitz und Haffkrug mit ihren Booten, die Feuerwehr Gleschendorf sowie die Johanniter Unfallhilfe aus Eutin konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Todesursache sei nach Polizeiangaben noch unklar. Trotz des bedauerlichen Ausgangs betonte die Feuerwehr die vorbildlichen Maßnahmen der Ersthelfer, die vom Retten ans Ufer bis zur Einweisung ab der Badeanstalt genau richtig gehandelt hätten und somit das Vorrücken zum Unfallopfer vereinfachten, auch wenn jede Hilfe zu spät kam.

Wärmebildkameras helfen nur am Anfang

Aufgrund ihrer Ausstattung sei die Wasserrettung in Ostholstein eine Aufgabe der Feuerwehr. So wären Boote, Wärmebildkameras, Hubschrauberbesatzungen und Drohnen verfügbar. Die Kameras würden jedoch nur helfen, wenn der Körper des Vermissten noch wärmer als das Wasser sei und er nicht unter die Oberfläche sinke. Auch über ein Sonar verfüge die Tauchergruppe, jedoch sei es relativ schwierig, das Gesehene zu interpretieren und einen Körper zu identifizieren.

Bildquelle: retter.tv Symbolbild

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