Bundespolizei goes Integration

Frankfurt/ Main | am 02.02.2012 - 08:23 Uhr | Aufrufe: 1198

Bundespolizei wirbt für mehr Personal mit Migrationshintergrund - Erfolgreiche Vorstellung der Zwischenbilanz.

Bundespolizei goes Integration

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Die Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main führt bereits seit 2010 ein Pilotprojekt zur Erhöhung des Anteils an Beschäftigten mit Migrationshintergrund durch. Seit Beginn des Pilotprojektes und der Auftaktveranstaltung im April 2010 wurden viele lebendige Partnerschaften mit Vereinen, Schulen und Kommunen geschlossen.

Längst ist aus einer engagierten Nachwuchswerbung eine Integrationsinitiative geworden. Der Präsident der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main, Herr Wolfgang Wurm, lud am 02.02.2012 um 13:00 Uhr zur Vorstellung der Zwischenbilanz "Nachwuchsgewinnung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund" in die Räumlichkeiten der Bundespolizei am Flughafen Frankfurt ein. Die bislang beachtlichen Ergebnisse, Höhepunkte, aber auch die noch angestrebten Ziele stellte die Projektleiterin Polizeihauptkommissarin Julia Grygas, die selbst auch über Migrationshintergrund verfügt, in einer anschaulichen Präsentation der Zwischenbilanz lebendig und mit viel Charme dar. So wurden bisher eine Vielzahl von gemeinsamen Informations-, Kultur- oder Sportveranstaltungen mit Schulen, Jugendorganisationen und Vereinen durchgeführt. Außerordentlich beliebt sind die Schüler Praktika bzw. Schnuppertage bei der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen vor Ort. Die Glaubwürdigkeit der Bundespolizei wird insbesondere durch die motivierte Mitwirkung junger Bundespolizistinnen und Bundespolizisten mit Migrationshintergrund authentisch unterlegt.

Frau Dr. Eskandari-Grünberg, Stadträtin und Dezernentin für Integration der Stadt Frankfurt ließ es sich als Projektpatin nicht nehmen, auf die vielen innovativen Ansätze des Projektes und dessen breite Vernetzung mit anderen Institutionen der Integrationsarbeit hinzuweisen. Die Bundespolizei habe sich ihren Ruf als geschätzter Partner der Integrationsarbeit redlich verdient. Als Gäste waren Vertreter des Bundesministeriums des Inneren, sowie Vertreter aus dem Bereich Integration der Städte Offenbach und Wiesbaden vor Ort. Neben Projektverantwortlichen von Mixopolis und Jumina, mit denen intensiv an medialen Netzen gearbeitet wurde, nahmen auch Julia Bilozercuk und Schekeb Shafa-Sarjan, zwei Bundespolizisten mit Migrationshintergrund, teil. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundespolizei, wie Julia Bilozercuk (das Gesicht der aktuellen Bundesregierungskampagne "Meine Stadt, mein Land, meine Aufgabe") und Schekeb Shafa-Sarjan gehen offen mit ihrem Migrationshintergrund um und machen so anderen Jugendlichen während Schulbesuchen und auch in ihrer täglichen Arbeit Mut sich für den Beruf des Bundespolizisten zu bewerben. Die Projektgruppe blickt nun auf ein spannendes und vielseitiges Jahr 2012.

Quelle: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main.
            www.bundespolizei.de

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