Fahrzeugbrand: Polizei hilft Urlaubern

Glück und ein wenig Improvisation halfen gestern Abend einer Familie aus Großbritannien ein großes Missgeschick zu überwinden.

Fahrzeugbrand: Polizei hilft UrlaubernZunächst sah es für die Urlauber wie ein Desaster aus, als ihr Fahrzeug gegen 22.15 Uhr auf der A61 bei Alzey aus unbekannten Gründen während der Fahrt plötzlich in Flammen aufging. Den beiden 56- und 42-jährigen Eltern aus London und ihren beiden Kindern im Alter von 7 und 8 Jahren blieb nur das, was sie am Leib trugen. Sie konnten sich zwar unverletzt aus ihrem Ford retten, alles andere einschließlich aller Dokumente und Geld verbrannte jedoch.

Polizei hilft Familie

Nun war guter Rat teuer. Die gebuchte Fähre war nicht mehr rechtzeitig zu erreichen und abends ohne Geld und Papiere allein im Ausland zu sein, sorgte für Verzweiflung. Das betrachteten die Beamten der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim als persönliche Herausforderung. Zunächst konnte als günstigste Alternative für die Heimreise über das Internet ein Flug gefunden werden. Abflughafen war aber Düsseldorf, weil der nächste Flug vom nahen Flughafen Hahn für die 4-köpfige Familie 400 Euro teurer gewesen wäre. Einige Telefonate später konnten von Angehörigen aus England Kreditkartendaten für die erforderliche Onlinezahlung der Tickets besorgt werden, so dass eine schnelle Buchung von der Polizeidienststelle aus möglich war.

Streifenwagen bringt Familie zum Flughafen

Um nun nach Düsseldorf zu gelangen, musste ein Mietwagen her, der wegen der Uhrzeit nur noch am Flughafen Hahn zu bekommen war und auch dort bis spätestens 24.00 Uhr abgeholt sein musste. Also wurde die Familie mit Unterstützung der Polizeiinspektion Bad Kreuznach kurzerhand im Streifenwagen dorthin gebracht. Bei der Mietstation war kein Servicemitarbeiter mehr verfügbar, so dass die Beamten auch noch die Einweisung in das Fahrzeug übernahmen. Zwischenzeitlich hatte die Bundespolizei am Flughafen Hahn die erforderlichen Bordkarten organisiert, so dass die Familie mit allem Notwendigen ausgestattet weiter nach Hause reisen konnte. Um den zwangsläufig zurückgelassenen, ausgebrannten Ford kümmerten sich natürlich auch Feuerwehr und Polizei.

 

Quelle Text und Bild: Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim

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