Fehleinschätzung bei Überholvorgang sorgt für schweren Frontalcrash

Am gestrigen späten Nachmittag kam es gegen kurz nach 16:00 h auf der Landesstraße 130 zwischen den Ortschaften Beckdorf und Sauensiek zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem drei Autoinsassen zum Teil schwere Verletzungen erlitten.

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Ein 49-jähriger Fahrer eines Ford Fiesta aus Rotenburg war mit seinem Fahrzeug aus Richtung Apensen kommend in Richtung Sittensen unterwegs, hatte auf gerader Strecke zwei Fahrzeuge überholt und dabei offenbar den Abstand zu dem entgegenkommenden Verkehr falsch eingeschätzt. Zu dem Zeitpunkt kam ihm ein 53-jähriger Fahrer eines Mazda-SUV aus Sauensiek entgegen. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen und beide Fahrzeuge prallten frontal aufeinander.

 

Fiesta-Fahrer musste mit schwerem Gerät befreit werden

 

Der 49-Jährige wurde bei dem Unfall in seinem Fiesta eingeklemmt und musste von den ca. 35 Feuerwehrleuten der alarmierten Ortswehren aus Sauensiek und Apensen mit schwerem Rettungsgerät befreit werden. Nach der Erstversorgung der Verletzten durch den Notarzt aus Stade, einem Notfallmediziner aus Apensen und dem Notarzt des aus Hamburg angeflogenen Rettungshubschraubers Christoph 29 sowie der Besatzung von drei eingesetzten Rettungswagen aus Horneburg, Sittensen und Buxtehude wurde der zunächst eingeklemmte Autofahrer mit schweren Verletzungen in eine Hamburger Klinik geflogen.

 

Landesstraße war für 2,5 Stunden gesperrt

 

Der Mazdafahrer wurde bei dem Unfall mittelschwer verletzt, sein 16-jähriger Sohn, der auf dem Beifahrersitz gesessen hatte, hatte mehr Glück und blieb leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst in die Elbekliniken nach Buxtehude und Stade eingeliefert. Die Landesstraße 130 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme, Aufräum- und Reinigungsarbeiten durch die Straßenmeisterei für ca. 2,5 Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Unterstützung durch die Feuerwehr örtlich umgeleitet. Es kam dabei zu Behinderungen im Feierabendverkehr.

 

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt.

Text- und Bildquelle: Polizeiinspektion Stade

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