Geblitzt: Auch Pony, Hund und Feuerwehr sind vor Radarfallen nicht sicher

Deutschland | am 25.06.2014 - 11:11 Uhr | Aufrufe: 39916

Ob Hund oder Radfahrer oder Feuerwehr - niemand ist mehr vor Radarfallen sicher. Nichtmal ein Pony. Mit 59 Stundenkilometern wurde ein Pony geblitzt. Montag allerdings hat das Ordnungsamt Eppstein zumindest für das Tier Entwarnung gegeben, das es das Bußgeld von 15 Euro nicht zu zahlen habe.

Hund am Steuer, das wird teuer! Polizei blitzt Hund hinterm Lenkrad Niemand ist mehr vor ihnen sicher - den Radarfallen. Ob Hund, Pony, Fahrradfahrer oder Feuerwehr - von allerhand Geschöpfen und Fahrzeugen existieren mittlerweile Blitzerbilder.

Muss Pony 15 Euro Bußgeld zahlen?

Meist jedoch gibt es bald schon Entwarnung. Wie beim Pony das kürzlich in Eppstein geblitzt worden ist. Das Ordnungsamt staunte nicht schlecht, als ein Pony auf dem Blitzerbild zu sehen war, das mit seiner einen Pferdestärke 59 Stundenkilometern zusammengebracht haben soll. Aber nein - das Tier ist laut Ordnungsamt kein neuer Stern am Rennpferdhimmel - sondern verdeckt lediglich den wahren Raser. Praktischerweise verdeckt das Pony auch dessen Nummernschild, sodass weder er noch das Tier die 15 Euro Bußgeld bezahlen müssen. (Weitere Informationen)

Hund am Steuer, das wird teuer!

Auch ein Hund wurde bereits fälschlicherweise als Verkehrssünder entlarvt (Titelbild). Dabei hatte er sich doch nur in Richtung Steuer bewegt um besser sehen zu können. Die Polizei vermutete damals Folgendes: Wenn Hunde sprechen könnten, dann könnte das Vorgespräch in dem Pkw etwa so gelautet haben: „Herrchen, lass mich mal ans Steuer, bei meinen treuen Kulleraugen, werden die von der Verkehrsüberwachung vielleicht ein Auge zudrücken“. Das taten sie aber nicht. Der Fahrer musste sich sowohl für das Blitzen verantworten als auch für  'unsachgemäße Ladungssicherung'. (Hier geht's zum Beitrag)

Blitzer für Einsatzkräfte oft problematisch

Nicht immer sind solche Blitzer-Exoten aber lustig. Ende letzten Jahres wurde einem Feuerwehrmann etwa der Führerschein abgenommen, weil er auf dem Weg zum Gerätehaus - wegen eines Einsatzes - zu schnell gefahren ist. Der Führerscheinentzug ist gesetzlich natürlich vertretbar, aber darf ein Helfer wenn es um Leben und Tod geht derartig belangt werden? Eine Diskussion, die immer wieder hochkocht. Ist es wichtiger so schnell wie möglich Hilfe zu leisten oder auf die Verkehrsregeln Rücksicht zu nehmen? Sonderregeln gelten bisher nämlich nur für Einsatzfahrzeuge nicht für Privatwagen, die erst auf dem Weg zum Gerätehaus sind. (Hier geht's zum Beitrag)

Trotzdem bleiben exotische Blitzer-Bilder eine erfrischende Unterhaltung, weshalb wir Ihnen hier die Top-14 der skurrilsten Radarfallen-Aufnahmen haben.

Bild: retter.tv Archivbild
Text: retter.tv

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