Gesichtserkennung: Selfies helfen der Polizei

Die Polizei setzt bei ihren Ermittlungen immer mehr auf Gesichtserkennung. Selfies können dabei helfen, Täter zu überführen.

Das Internet ist geflutet mit Videos, Fotos und Selfies. Für die Polizei ergeben sich so ganz neue Möglichkeiten bei der Ermittlungsarbeit. Denn immer häufiger setzen die Ermittler bei der Tätersuche auf Gesichtserkennung. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hält die Polizei die Gesichtserkennung nach Fingerabdruck und DNA für „die dritte Dimension, die Zukunft“. Bei der Gesichtserkennung werden wird das Gesicht eines Tatverdächtigen vermessen. Ausgehend von den Augen wird der Abstand zur Nase, zum Mund, zum Haaransatz und so weiter berechnet. In Sekundenschnelle spuckt der Computer dann passende Treffer aus. Die Polizei verfügt bereits über eine Datenbank mit 3,4 Millionen Bildern, die mit den neuen Bildern abgeglichen werden.

Methode hat einen Haken

Allerdings hat die Gesichtserkennung einen Haken: Auch, wenn die Polizei ein Überwachungsvideo oder Handybild vom Täter hat, kann dieser nur ermittelt werden, wenn sich bereits ein Bild von ihm in der Datenbank befindet. Ist der Gesuchte zuvor noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten, bringt auch die Gesichtserkennung nichts. Allerdings steht die Methode laut Süddeutscher Zeitung noch ganz am Anfang. Sie wird seit 2008 eingesetzt und hilft mittlerweile, einen Fall pro Woche aufzuklären. Für die Polizei ist die Methode jedoch die Technik der Zukunft.

Bild: retter.tv Symbolbild

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