Gewalt gegen Einsatzkräfte: Polizist bekommt 18.000 Euro Schmerzensgeld

Magdeburg | am 14.12.2016 - 12:08 Uhr | Aufrufe: 747

Anfang 2014 griff ein Mann in Magdeburg einen Polizisten an und verletzte ihn schwer. Nun wurde dem Beamten ein Schmerzensgeld in Höhe von 18.000 Euro zugesprochen. Damit greift das Magdeburger Landgericht hart gegen Gewalttaten gegen Einsatzkräfte durch.

Wie volksstimme.de berichtet, wurde ein 36-Jähriger vom Magdeburger Landgericht zu einer Zahlung von 18.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt, weil er im Februar 2014 einen Polizisten angegriffen und schwer verletzt hatte. Damals hatte der Beamte den Verurteilten bei einer Fahrradkontrolle überprüft. Unvermittelt schlug der 36-Jährige mit einem Panzerketten-Schloss auf den Polizisten ein und durchschlug dessen Bein. Fast ein Jahr lang war er daraufhin dienstunfähig. Der Angreifer konnte nach Hinweisen aus der Bevölkerung gefasst werden.

Bewährungsstrafe und 18.000 Euro Strafzahlung

Er ist ein alter Bekannter der Polizei und bereits sechs Mal wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgefallen. Vom Amtsgericht wurde der Mann bereits zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Das Landgericht setzte nun noch die Zahlung von 18.000 Euro Schmerzensgeld oben drauf. Mit der verhältnismäßig hohen Strafe setzt das Gericht ein Zeichen gegen Gewalt gegen Einsatzkräfte. Hohe Strafen können abschreckend auf künftige Gewalttäter wirken.

Bild: retter.tv Symbolbild

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